Bettina Mundry – Leben in Bildern

War Bettina Mundrys Weg vorgezeichnet, als sie – mit künstlerischen Wurzeln als Enkelin und Urenkelin der Maler Ernst Kandler und Paul Weinhold - 1959 in Görlitz zur Welt kam?

„Aufgewachsen ist sie in Bildern“ - so formuliert sie es selbst. Kindheit und Jugend waren geprägt durch intensive Auseinandersetzungen mit der Kunstgeschichte und Vertiefung in freie und angewandte Kunstbereiche.

Schulische Zeichenzirkel und Spezialistenlager, wie sie in der ehemaligen DDR an der Tagesordnung waren, eröffneten ihr neben den familiären Einflüssen neue Impulse und Experimentierräume für künstlerische Praxis.

Die Berufswegentscheidung fiel nicht leicht, wurde sie doch von allen Seiten gedrängt, freie Kunst zu studieren. Die rebellische Ader in dieser Lebensphase ließ sie jedoch genau das Gegenteil tun und nicht den Erwartungen ihrer Umwelt entsprechen. Aber die Kunst ließ sie nie los.

Nur vorerst wandte sie sich Tätigkeiten im sozialen Bereich zu – führte andere an die Welt der Kunst heran und arbeitete im Grafikdesign.

1993 – 1994 lebte sie mit Künstlern aus aller Welt in einem besetzten Haus in Berlin-Friedrichshain. Danach verwirklichte sie einen Lebenstraum: suchte und fand eine eigene Immobilie für das Leben auf dem Land.

Seit 1997 lebt sie mit dem Bildhauer Arne Kalkbrenner in der Brennerei Parmen/ Nordwestuckermark. Die Bilder, in denen sie aufgewachsen ist, sind nun gewachsen und gereift, um sich ihren Weg aus dem Kopf konsequent auf die Leinwand zu bahnen.

So wie sie das Leben in der uckermärkischen Natur täglich neu mit allen Sinnen schöpft und tief einatmet, so erzählen ihre Bilder von ihrer großen Vision für die Menschen: Augen, Ohren, Herzen öffnen.


Sie ist Gründungsmitglied der Künstlergruppe UMKunst und seit Januar 2007 Mitglied der GEDOK-Brandenburg